Angeln im Winter: eiskalte Regeln zum Angelerfolg

Wenn die Temperaturen sinken – ist die Zeit der Schönwetter Angler vorbei. Dabei ist genau in den Kalten Jahreszeiten die Wahrscheinlichkeit große Kapitalfische an den Haken zu bekommen verhältnismäßig hoch! Dies ist darauf zurückzuführen, da Fische zu den wechselwarmen Tieren zählen und ihre Körpertemperatur nahezu der Wassertemperatur entspricht. Mit der Wassertemperatur sinkt auch die Aktivität der Fische, der Energieverbrauch wird auf ein minimales reduziert, um bestmöglichst alle Ressourcen einzusparen. Der entscheidende Faktor für Angler ist hierbei, das Fische im Winter aufgrund dessen das Fressverhalten und die Nahrungssuche gezwungenermaßen den Gegebenheiten anpassen – was der klevere Angler optimal für den Fangerfolg nutzen kann.

Angeln im Winter
Angeln im Winter: wie du dir deinen Angelerfolg sicherst!

Erfolgsversprechende Angelstellen im Winter

Grundsätzlich gilt: dort wo sich Warmwasser staut – finden sich speziell im Winter größere Ansammlungen verschiedenster Fischarten. Entsprechend ist es von Vorteil, sein Gewässer zu kennen. Hilfreich kann hierbei ein Thermometer sein, mit dem sich Temperaturunterschiede im Wasser optimal ausloten lassen. Hat man eine Wasserzone entdeckt in der sich Warmwasser aufstaut, hierbei können bereits 2 bis 4 °C einen deutlichen unterschied bedeuten – heißt es schnell die Angel zu platzieren!

Diese Angelstellen solltest du im Winter aufsuchen:

  • Zuflüsse: flache Fluss & Bachzuflüsse sind ganzjährig eine gute Wahl, doch im Winter ist der Angelerfolg hier noch wahrscheinlicher, da die flachen Zuflüsse in der Regel durch die Sonne etwas erwärmt sind.
  • Kraftwerksausläufe: das ausströmende Kühlwasser ist im Vergleich zur Wassertemperatur deutlich erhöht. Entsprechend sammeln sich flussabwärts riesige Fischschwärme. Die wohl beste Angelstelle im Winter! Tipp: an Werktagen ab 18.00 Uhr ist der Energieverbrauch stark erhöht, zufolge muss die Kühlung stark erhöht werden – was dazu führt, das viel Kühlwasser produziert wird.
  • Tiefe stellen: je tiefer, desto besser. In Flüssen sind es ausgespülte Löcher – in Seen meist uferferne Zonen.

Aneln im Winter auf Friedfische

Im Winter eignen sich beim Friedfischen große Naturköder, die auf Grund angeboten werden. Maden und Würmer in Kombination mit einem Futterkorb haben sich stark bewährt, um große Kapitalfische Nachzustellen. Entschieden in den kalten Jahreszeiten ist es, eine sehr feine Ausrüstung zu verwenden. Die Friedfische sind sehr träge und zeigen weniger Aktivität auf – dies merkt man auch am Fressverhalten. Die Futteraufnahme erfolgt untypisch ruhig. Selbst bei einem größeren Fisch könnte es bei einer schweren Montage vorkommen, das ein Biss nicht angezeigt wirkt.

futterkorb-montage

Angeln im Winter auf Raubfische

Wer sich im Winter zum Spinnfischen überwinden kann, sollte bei der Kunstköder Auswahl auf größere Exemplare setzten. Ebenso wichtig ist die richtige Köderführung die im Winter deutlich passiver ist – weniger Aktion und langsames einrollen. Hecktisches jiggen erfordert vom Räuber einen hohen Energieverbrauch, den die meisten Zander und Hechte im Winter nicht bereit sind zu investieren. Eine langsame Köderführung und NoAction-Köder sind demnach für den Erfolg beim Angeln im Winter entscheidend.

Eine Posenmontage mit Köderfisch ist meist die beliebtere Angelmethode im Winter. Der Köderfisch sollte möglichst tieft, etwa 10 bis 40 cm vor dem Grund angeboten werden. Die Bissrate ist meist niedriger als in den Sommermonaten, jedoch ist es wahrscheinlicher einen großen Kapitalfisch an dem Haken hängen zu haben.

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