Arnikaöl

Arnikaöl – sanft, effektiv und entzündungshemmend! Arnikaöl erfreut sich nicht nur bei Sportlern aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaft einer steigenden Beliebtheit. Dank der sanften Wirkstoffe genießen auch Schwangere eine Massage mit diesem hochwertigen ätherischen Öl. Des Weiteren hat sich Arnikaöl in der Praxis bei zahlreichen Hautproblemen als hilfreich erwiesen. Mit einem geringen Aufwand kannst Du Arnikaöl selbst herstellen.

Arnikaöl
Arnikaöl: sanft und effektiv!

Herstellung, Kultur und Anbau von Arnikaöl

Arnika war einst unter dem Namen Bergwohlverleih bekannt. Nord- und Südeuropa stellen das Hauptanbaugebiet der Pflanze dar. Allerdings gedeiht sie ebenso in vereinzelten Regionen des Balkans. Dort fühlt sie sich auf kalkarmen Landschaften, wie in Moorgebieten oder in Nadelwäldern, wohl. Darüber hinaus wächst sie eher in hügeligen Gebieten als im Tal. Selbst Höhen, die sich auf 2.300 Meter belaufen, erlauben der Pflanze, sich zu entfalten.

Arnica montana lautet der Fachbegriff der wahren Arnikapflanze. Sie gehört zu den klassischen Vertretern der Korbblütler. Eine enge Verwandtschaft mit den Heilkräutern wie Löwenzahn und Ringelblume zählt zu ihren weiteren Kennzeichen. Darüber hinaus existieren 31 unterschiedliche Arten von Arnika. Weitere Synonyme für die Pflanze sind Bergarnika, Wolfsauge, Fall- und Engelskraut.

Aufgrund seiner Beschaffenheit gedeiht das Engelskraut sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Gebieten. Die einzige Wachstumsbedingung ist ein kalkarmer Boden. Er sollte einen sauren oder neutralen pH-Wert aufweisen. Botaniker vollziehen die Aussaat der Arnikasamen auf sauren Anzuchterden. Dafür verwenden sie entweder Rhododendron- oder Moorbooterde. März und Mai agieren darüber hinaus als beste Aussaatmonate.

Da das Fallkraut eine robuste Pflanze ist, kommt es mit einer geringen Anzahl an Nährstoffen klar. Es benötigt deshalb keine weiteren Düngergaben. Überdüngte Böden hingegen fördern ein Verbrennen der Arnikawurzeln. Arnika verlangt keine regelmäßige Bewässerung. Allerdings kann sie keine heißen Tage, die aufeinander folgen, ohne eine abendliche Wasserzugabe überstehen. Wolfsauge punktet mit der Eigenschaft „winterfest“. Im Boden kommen Rhizome vor, welche Arnika als Überdauerungsorgane nutzt. Deshalb sterben im Winter lediglich die oberflächlichen Pflanzenbestandteile ab. Im Frühjahr hingegen wachsen sie nach.

Zwar ist Arnika im Hinblick auf den Anbau pflegeleicht und unkompliziert, doch die Gewinnung des ätherischen Öls stellt für die Hersteller eine wahre Herausforderung dar. Schließlich sind für eine geringe Ölmenge mehrere Tonnen der Arnikapflanze erforderlich. 400 Kilogramm der getrockneten Blüten des Engelskrauts liefern lediglich ein Kilogramm des nutzbaren Pflanzenextrakts.

Um das Öl herzustellen, entziehen Produzenten den getrockneten Blüten mittels einer Wasserdampfdestillation sowohl das ätherische Arnikaöl als auch weitere, bedeutende Wirkstoffe. In einem Trägeröl, wie Oliven-, Sonnenblumen- oder Sojaöl, lösen sie anschließend den Pflanzenextrakt. Das Endprodukt nennt sich Arnikaöl.

Eine Herstellungsalternative besteht darin, die Blüten in das jeweilige Trägeröl einzulegen. Dort ziehen sie ein und verbreiten ihre Wirkstoffe über das andere Lösungsöl. Das Endprodukt nennt sich auch in diesem Fall Arnikaöl.

Da das Arnikaöl eine hohe Blütenmenge benötigt, herrschte teilweise eine Knappheit dieser Pflanze. Während der Dürrephase griffen Hersteller auf die nordamerikanische Wiesen-Arnika zurück. Allerdings weist diese einen entscheidenden Nachteil auf. Sie enthält weitaus weniger Wirkstoffe als die echte Arnikapflanze. Deshalb züchteten Botaniker die Arnica montana auf den Feldern und lösten somit das Knappheitsproblem.

Inhaltsstsoffe von Arnikaöl

Das Engelskraut punktet mit zahlreichen wertvollen Wirkstoffen. Sie erzielen in vielerlei Hinsicht eine heilende Wirkung auf Deinen Organismus. Allerdings solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass die Heilung keineswegs für Dein Inneres gilt. Lediglich Alternativmediziner sowie Apotheker sind in der Lage, die Pflanze für innere Prozesse zu verwenden. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen das ätherische Öl, Flavonoide sowie Sesquiterpenlactone.

Nährwerte

NährwertMenge (je 100g Arnikaöl)
Kilokalorie860 kcal
Kilojoule3600 kJ
Kohlenhydrate
Proteine
Wasser
Cholesterin
Zucker
Gesättigte Fettsäuren12 g
Ungesättigte Fettsäuren88 g

Vitamine

VitamineMenge (je 100g Arnikaöl)
Vitamin A (Retinol)
Vitamin B1 (Thiamin)
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin D (Cholecalciferol)
Vitamin E (Tocopherol)+
Vitamin K (Koagulationsvitamine)

Mineralstoffe

MineralstoffeMenge (je 100g Arnikaöl)
Calcium
Eisen
Kalium
Magnesium
Natrium
Phosphor

Wirkung von Arnikaöl

Arnikaöl fungiert als entzündungshemmendes Antiseptikum. Da die Pflanzen in die Kategorie „Heilpflanze“ gehört, kannst Du in vielerleich Hinsicht auf ihre Wirkung zurückgreifen. Arnikaöl stillt Deine Schmerzen. Darüber hinaus ist die Pflanze harntreibend. Sie hilft dabei, äußere Prellungen, Verstauchungen sowie Hämatome zu lindern. Deine Beschwerden klingen dadurch schneller ab. Leidest Du unter Insektenstichen, kannst Du Dich ebenso auf die Wirkung des Arnikaöls verlassen.

Rheumatische Erkrankungen kannst Du ebenso mit dem Arnikaöl behandeln. Es fördert die Durchblutung Deiner Haut und wärmt diese zugleich. Die Bitterstoffe, Flavonoide und Cumarine erzielen weitere positive Effekte. Sie lindern Juckreiz und wirken pilzhemmend.

Arnikaöl Dulac
Arnikaöl: der Marke Dulac

Typische Anwendungsgebiete von Arnikaöl

Du solltest das Öl lediglich für äußere Beschwerden verwenden. Sowohl stumpfe Verletzungen als auch Gelenks- und Knochenerkrankungen kannst du damit, in Abhängigkeit vom Schweregrad, behandeln oder heilen. Hast Du hingegen ein anstrengendes Workout hinter Dir und leidest unter einem fiesen Muskelkater, kannst Du Dich ebenso auf das Arnikaöl verlassen. Es löst Verspannungen und behandelt den Schmerz, den der Muskelkater verursacht, in den Muskeln. Hexenschuss, Nackenverspannungen und Rückenschmerzen kannst Du desgleichen mit dem hochwertigen Öl nach und nach wegmassieren. Sogar Arthritis, Rheuma und Arthrose kannst Du, dank der Heilkraft des Arnikaöls, effektiv behandeln.

Als Massagelotion kannst Du das ätherische Öl ebenfalls nutzen. Sportler verlassen sich auf die vorbeugende Wirkung des Arnikaöls. Sie erwärmen damit ihre Muskeln und fördern auf diese Weise die Durchblutung. Dadurch vermeiden sie effektiv eine Neuentstehung von Beschwerden und lindern gegenwärtige Leiden. Ferner beugen sie mit der Massage einem Muskelkater vor.

Arnikaöl verbessert Dein Hautbild

Hautentzündungen sowie Hautschwellungen kannst Du mit Arnikaöl behandeln. Es wirkt Ausschlägen, Ekzemen sowie allergischen Reaktionen entgegen. Außerdem hast Du die Möglichkeit, Arnikaöl Deinen Lotions beizufügen. Da es sich in der Regel um ein hochkonzentriertes Öl handelt, reicht eine geringe Tropfenmenge aus. Leidest Du unter einer irritierten, geschädigten oder trockenen Haut, kannst Du eine Behandlung mit Arnikaöl in Erwägung ziehen. Bei Hautunreinheiten und Akne handelt es sich ebenso um Entzündungen, welche Bakterien verursacht haben. Das Öl des Engelskrauts wirkt auch diesen entgegen. Die abschwellende Wirkung hat sich in der Praxis mehrfach bewährt.

Arnikaöl selbst herstellen – so wird es gemacht

Du kannst Dein Arnikaöl selbst machen. Die Produktion bereitet keine nennenswerten Schwierigkeiten. Arnikaöl hilft in der Schwangerschaft. Es ist ein natürliches Mittel, das Deiner Haut hilft, mitzuwachsen. Deshalb kannst Du die Eigenproduktion in Betracht ziehen. Lediglich die Beschaffung der Blüten stellt eine wahre Herausforderung dar. Schließlich steht die Pflanze unter Naturschutz. Als Wildpflanze ist sie äußerst gefährdet. Falls Du jedoch an die Blüten herankommst, steht Dir nichts im Wege, das Öl selbst herzustellen. Arnikaöl ist ein Trägeröl. Du überträgst dafür lediglich den Blütenwirkstoff auf Dein gewähltes Lösungsöl. Für die Eigenproduktion benötigst Du nur 25 Gramm der Trockenblüten. Anschließend übergießt Du sie mit Oliven-, Soja- oder einem Sonnenblumenöl. Danach lässt Du sie an einem warmen Ort für 14 Tage ziehen. Nach diesem Zeitraum kannst Du die Blüten abseihen und das draus entstandene Arnikaöl abfüllen.

Arnikaöl kaufen – die besten Verkaufsformen

In der alternativen Medizin erfreut sich die echte Arnika einer großen Beliebtheit. Auf dem Markt existieren mittlerweile zahlreiche Arnikaerzeugnisse, die in unterschiedlichen Produkten wie Cremes, Bodylotions und Öls vorhanden sind. Bei einem Erwerb des Arnikaöls solltest Du auf die angegebenen Inhaltsstoffe achten. Du solltest darauf Rücksicht nehmen, dass lediglich die Blüten und das Trägeröl zu den Wirkstoffen gehören. Ferner solltest Du keineswegs Erzeugnisse kaufen, die für eine orale Einnahme gedacht sind, ohne Dich vorher mit Deinem Heilpraktiker oder einem Apotheker abzusprechen. Schließlich verursacht ein hoher Arnikaanteil allergische Reaktionen.

Arnikaöl Dulac
Arnikaöl: der Marke Dulac

Arnikaöl Bio – wirksam und frei von künstlichen Zusätzen

Arnikaöl Bio enthält im Gegensatz zu Cremes, Bodylotions sowie weiteren Produkten keine Zusatzstoffe. Ferner wurde es definitiv nicht an Tieren getestet. Du bist auf der sicheren Seite, wenn Du Dich für ein Bioprodukt entscheidest. Nach dem Öffnen solltest Du das Öl jedoch kühl und trocken lagern. Auch das Bioprodukt solltest Du lediglich für äußere Zwecke nutzen. Du hast die Möglichkeit dieses Öl, entweder online oder in auserlesenen Reformhäusern zu erwerben. Die erster Variante punktet allerdings mit einer größeren Auswahl an Arnikaölen.

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Hinweis: Die in diesem Dokument enthaltenen Inhalte dienen lediglich der Information und können eine ärztliche Beratung/Behandlung nicht ersetzen. Mehr informationen erhältst du in unserem Haftungsausschluss.


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