Erdnussöl

Aus der japanischen, chinesischen und asiatischen Küche ist Erdnussöl nicht mehr wegzudenken. Es verleiht nicht nur Salaten, sondern auch warmen Gerichten einen nussigen Geschmack. Ferner punktet dieses kaltgepresste Öl mit seinen zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Es dient als hervorragendes Haut- und Haarpflegemittel. Darüber hinaus löst es Verstopfungen und hilft bei anderweitigen Magen-Darm-Beschwerden.

Erdnussöl
Erdnussöl: gesund, erhitzbar und unwiderstehlich

Herstellung, Kultur und Anbau von Erdnussöl

Bio Erdnussöl entsteht aus den Samen der Erdnuss (arachis hypogaea). Das Anbaugebiet bestimmt jedoch die Qualität der jeweiligen Fettsäuren. Grundsätzlich existiert ein Unterschied zwischen einem alltäglichen Erdnussöl und dem afrikanischen Speiseöl. Diese unterscheiden sich insbesondere in ihrer Färbung. Erdnussöl, das raffiniert wurde, ist nicht nur fettig, sondern auch weiß.

Afrikanisches Erdnussöl ist hellgelb und flüssiger als die herkömmliche Variante. Kaltgepresstes Öl punktet mit seiner bemerkenswerten Erdnussnote. Gehärtetes Erdnussöl wiederum ist nahezu geruchslos. Somit zeichnet sich raffiniertes Öl durch eine Geschmacksneutralität aus. Haltbarkeit stellt jedoch bei beiden Varianten einen wichtigen Aspekt dar. Erdnussöl wird im Vergleich zu anderweitigen Pflanzenölen nicht so schnell ranzig. Allerdings spielt dabei die Lagerung eine entscheidende Rolle. Das Öl benötigt einen kühlen sowie einen dunklen Raum. Zudem solltest du das Öl geschlossen aufbewahren. Zwei Jahre kannst du es bei einer korrekten Lagerung im Schrank stehen lassen. Bewahrst du das Erdnussöl hingegen ungekühlt auf, reduziert sich die Haltbarkeit auf wenige Monate. Ein dickflüssiger Zustand tritt bei einer Temperatur im Wert von 10 Grad Celsius auf. Handelt es sich hingegen um 3 oder -2 Grad Celsius wird Erdnussöl fest.

Nach der Ernte trocknen die Hersteller die Erdnüsse für einen Zeitraum, der sich auf zwei bis vier Wochen beläuft. Dadurch reduzieren sie den Wassergehalt der Erdnüsse von 40 auf 7 oder 5 Prozent. Der Fettgehalt der Erdnüsse beläuft sich nach der Prozedur auf einen Wert in Höhe von 45 Prozent. Anschließend werden sie aus der Schale gelöst. Dieser Vorgang erfolgt mittels einer Scheibenmühle oder einer Riffwalze. Danach findet die Reinigung der Nüsse statt. Im nächsten Schritt zerkleinern die Hersteller die Nüsse auf Walzenstühlen. Um jedoch das Öl aus den Nüssen zu gewinnen, setzen die Ölproduzenten Schneckenpressen ein. Profis bevorzugen natives Erdnussöl. Es ist zum einen natürlich, zum anderen punktet es mit seinem guten Geschmack. Jedoch ist die Mehrheit der Öle, die du im Handel erwirbst, durch Raffination entstanden.

Inhaltsstoffe von Erdnussöl

Die Inhaltsstoffe des Erdnussöls variieren in Abhängigkeit von dessen Anbaugebiet. Dennoch gehören die Linol-, Stearin-, Palmitin- und Ölsäure zu den Fettsäuren, die in sämtlichen Erdnussölen enthalten sind. Darüber hinaus zählen die Lignocerin-, Behen- und die Arachinsäure zu den weiteren, wichtigen Wirkstoffen. Erdnussöl punktet ebenfalls mit einem hohen Gehalt an wichtigen Vitaminen. Zu diesen gehören die Vitamine E, B1, D, und K. Somit fungiert die Kombination der genannten Inhaltsstoffe als nahrhafte und gesunde Ergänzung zu einer alltäglichen Ernährung.

Erdnussöl Fandler
Erdnussöl: in bester BIO-Qualität der Marke Fandler

Wirkung von Erdnussöl

Erdnussöl besticht mit seiner doppelten Anwendungsmöglichkeit. Du kannst es sowohl für innere als auch für äußere Zwecke verwenden. Dementsprechend deckt das Öl ein breites Anwendungsspektrum ab. Dieses setzt sich aus der Medizin, Ernährung und Kosmetik zusammen. Bekannt ist das Erdnussöl insbesondere für seine entzündungshemmende Wirkung. Ferner senkt es, trotz seines hohen Fettgehalts, deinen Cholesterinspiegel. Des Weiteren reguliert es deinen Stoffwechselprozess im Körper. Seine Omega-3-Fettsäuren wirken nicht nur effektiv gegen melancholische und depressive Stimmungslagen, sondern beugen ebenfalls Krebserkrankungen vor.

Dank seiner Wirkung auf die Haut erfreut sich das Erdnussöl einer steigenden Beliebtheit unter den Massageölen. Es zieht äußerst langsam in deine Haut ein. Dadurch versorgt es jedoch deine Epidermis intensiv mit Feuchtigkeit.

Erdnussöl und allergische Reaktionen

Falls du unter einer Erdnussallergie leidest, solltest du auch Erdnussöl meiden. Das gilt nicht nur für den Konsum, sondern auch für den Hautkontakt. Du solltest das Öl keineswegs als Haar- oder Hautpflegeprodukt nutzen. Schlimmstenfalls könntest du einen analytischen Schock erleiden.

Anwendungen von Erdnussöl

Da Erdnussöl zu fast 37 Prozent aus einfach und zu 44 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht, fungiert das Öl als sinnvolle und gesunde Nahrungsergänzung. Die hohe Anzahl an Vitaminen wirkt sich positiv auf deine Gesundheit und die Stärkung deines Abwehrsystems aus. Dementsprechend punktet das Öl mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Du kannst es sowohl für die Zubereitung von Mahlzeiten als auch für die Hautpflege benutzen.

Erdnussöl für die Haare

Einst lehnten Beautyfans die Verwendung von Öl als Haarpflegemittel strikt ab. Sie vertraten die Auffassung, dass Öle das Haar schnell nachfetten lassen. Mittlerweile kennt nahezu jeder die pflegenden Wirkungen von Ölen, welche diese bei der Haarpflege erzielen. Erdnussöl fungiert als Schutzfilm, der jede einzelne Strähne umgibt. Es schützt das Feuchtigkeitsdepot deiner Mähne. Somit bleibt es gesund, glänzend und geschmeidig. Darüber hinaus agiert Erdnussöl als Schutz für deine Haarpracht gegen äußere, schädliche Umwelteinflüsse. Dazu zählt eine starke Sonneneinstrahlung, die das Haar rasch austrocknet.

Erdnussöl für die Haut

Erdnussöl weist die Fähigkeit auf, geschädigte Hautzellen zu binden und zu reparieren. Falls du unter Neurodermitis leidest, kannst du mithilfe einer Erdnussöl-Pflege zu einer Verbesserung des Hautbildes beitragen. Das Öl legt einen dünnen Schutzfilm auf deine Hautoberfläche. Somit schützt du diese vor einem starken Sonnenlicht und Umweltgiften. Aufgrund seiner pflegenden Eigenschaften genießt Erdnussöl auch einen Einsatz in Pflegeprodukten für Kinder und Säuglinge. Erdnussöl reduziert dank einer regelmäßigen Nutzung, die Gefahr des Wundliegens um ein Vielfaches. Auch für trockener Haut bestens geeignet!

Erdnussöl bei Magenbeschwerden und Verstopfung

Falls du unter Verstopfung leidest, kannst du dir selbst einen natürlichen Einlauf verpassen. Die Kombination aus warmem Wasser und einem Schuss Erdnussöl dient als sinnvolle Alternative zu einem chemischen Produkt. Das Öl weicht sogar einen harten Stuhl auf, weshalb du ihn wesentlich leichter ausscheiden kannst. Darüber hinaus regt der Einlauf deine Darmtätigkeit an. Um die Effektivität des natürlichen Einlaufs zu gewährleisten, solltest du auf eine Temperaturhöhe zwischen 38 und 40 Grad Celsius achten. Eine Temperatur, die zwischen 30 und 35 Grad liegt, verursacht nicht nur einen starken Reiz, sondern auch Krämpfe. Der Erdnussöl-Einlauf punktet mit seinem hohen Fettanteil. Er verhindert nicht nur Schleimhautreizungen im Darmtrakt, sondern auch schmerzvolle Risse an deinem After.

Erdnussöl Kochen
Erdnussöl: für ein tolles Aroma in deiner Küche

Verwendung von Erdnussöl in der Küche

Die hohe Hitzestabilität des Erdnussöls ist ein Pluspunkt. Dadurch eignet sich das Öl selbst für hohe Temperaturen, ohne jegliche Toxine freizusetzen. Dieses Speiseöl ermöglicht das Frittieren, Grillen und Braten von Lebensmitteln. Aus diesem Grund nutzen insbesondere japanische und chinesische Köche das Öl in ihrer Küche. Gerichte, die Erdnüsse als Zutat enthalten, bestechen mit einer perfekten Note. Dies gilt insbesondere dann, wenn anstatt eines herkömmlichen Pflanzenöls, das hochwertige Erdnussöl verwendet wird. Auch Salatsoßen zeichnen sich durch einen nussigen Geschmack aus, sobald das Öl als Dressing zum Einsatz kommt.

Erdnussöl zum Braten und Frittieren

Normalerweise sind ein Braten und Frittieren mit kaltgepressten Ölen streng verboten, da diese Pflanzenöle bei hohen Temperaturen gefährliche Gifte freisetzen. Erdnussöl fungiert hierbei jedoch als Ausnahme, welche die genannte Regel bestätigt. Es zeichnet sich durch einen hohen Rauchpunkt aus. Handelsübliches, kaltgepresstes Erdnussöl lässt sich auf unter 160 Grad Celsius erhitzen, ehe es verbrennt. Raffinierte Produkte halten sogar Temperaturen, die sich auf 230 Grad Celsius belaufen, stand. Aus diesem Grund kannst du raffiniertes Erdnussöl sogar zum Frittieren verwenden. Du ersetzt dadurch anderweitige Pflanzenöle und profitierst dennoch von essenziellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen.

Richtige Einnahme und Dosierung von Erdnussöl

Die Dosiermenge hängt von deiner gewünschten Anwendung ab. In der Schlemmerküche verwendest du eine andere Menge als bei der Hautpflege. Falls du das Öl oral einnehmen willst, um einer Verstopfung vorzubeugen, reichen zwischen ein und zwei Teelöffel zwei- bis dreimal täglich vollkommen aus. Allerdings solltest du dich mit deinem Ernährungsberater, Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker absprechen.

Erdnussöl kaufen – was wir dir empfehlen können!

Für das Zertifikat namens „Bio“ muss nicht nur die Verarbeitung, sondern auch der Anbau der Erdnüsse gewisse Kriterien erfüllen. Erstens stammen die Erdnüsse aus einem biologischen Anbaugebiet und sind frei von Pestiziden. Zweitens fand lediglich während des Produktionsverfahrens eine Kaltpressung statt. Drittens findet keine Nachbehandlung statt, es sei denn es wurde ein mechanisches Filterverfahren angewendet. Bio-Erdnussöle erfüllen die genannten Kriterien. Derartige Erzeugnisse enthalten wertvolle Inhaltsstoffe. Außerdem durchlaufen Bio-Produkte eine strenge Qualitätskontrolle. Um die Erhaltung der hochwertigen Qualität zu gewährleisten, füllen Hersteller das Öl in dunkle Glasflaschen ab. Somit schützen sie das Öl vor lichtschädigenden Einflüssen. Die Haltbarkeit eines Bio-Erdnussöls beläuft sich auf zwei Jahre.

Beim Erwerb des Öls solltest du einen genauen Blick auf den Flascheninhalt werfen und nach Trübstoffen Ausschau halten. Falls du diese ausfindig machst, solltest du dieses Produkt keineswegs kaufen. Trübstoffe liefern ein sicheres Indiz für ein ranziges Öl. Ferner solltest du dich anhand des Etiketts über die Qualität und Herkunft des Erdnussöls informieren. Hochwertige Produkte enthalten Ölsäurereste zwischen 35 und 70 Prozent. Linolsäurereste belaufen sich auf einen Prozentwert in Höhe von 13 und 35. Des Weiteren enthalten gute Bio Erdnussöle Palmitin-, Behen-, Arachin-, Lignocerin- und Stearinsäure.

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Letzte Aktualisierung der Amazon-Produkte am 30.07.2020

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