Lavendelöl

Echtes Lavendelöl eignet sich für innere und äußere Anwendungszwecke. Es wirkt entzündungshemmend und bakterienabtötend. Darüber hinaus beruhigt es einen unruhigen Geist und hilft bei Einschlafproblemen. In der heutigen, schnelllebigen Welt neigt eine große Mehrheit zu Depressionen und Stimmungsschwankungen. Der angenehme Duft von Lavendel stimuliert eine positive Denkweise. Doch die Wirkungen und Anwendungsgebiete des Öls gehen über die Behandlungen von Nervosität weit hinaus.

Lavendelöl
Lavendelöl: stärkt deinen Körper und deinen Geist

Herstellung, Kultur und Anbau von Lavendelöl

Auf keinen Fall sollte hochwertiges Lavendelöl aus vielerlei Gründen in deinem Haushalt fehlen. Der spezielle Duft gehört nicht zu den einzigen Vorteilen des Öls. Es wirkt sich ebenfalls positiv auf deinen Gesundheitszustand aus.

Nicht nur verschiedene Sorten, sondern auch unterschiedliche Zwecke sind für die Öle, die voneinander differieren, verantwortlich. Deshalb solltest du dir im Vorfeld Gedanken darüber machen, wofür du das Öl benötigst.

Hersteller gewinnen Lavendelöl (lavandula angustifolia) mittels Wasserdestillation. Auch wenn sämtliche Pflanzenbestandteile des Lavendels das Aromaöl enthalten, zählt das Öl den Blüten zu den hochwertigsten Bestandteilen. Es steht zudem für das beste Lavendelöl. Ferner hängt die Ölqualität von der Erntezeit ab. Hersteller nennen den Zeitpunkt, kurz bevor die Blüten blühen als den Besten, um diese für exklusives Öl zu ernten, als richtigen Augenblick. Darüber hinaus lassen sie die geernteten Pflanzenteile nicht im Sonnenlicht stehen. Starke Sonneneinstrahlung mindert die Qualität des Lavendelöls.

Pflanzen, die für die Wasserdestillation zum Einsatz kommen, enthalten keine Blätter. Weil diese dem Öl ein bitteres Aroma verleihen. Deshalb kontrollieren die Hersteller vor der Produktion noch einmal die Blüten. Dabei nutzen sie die Dünnschichtchromatographie. Sie stellt einen physikalisch-chemischen Trennprozess dar. Unterdessen überprüfen sie die Zusammensetzung der Proben. Falls das Lavendelöl für Medizinzwecke dient, befolgen Hersteller strenge Regeln. Weil es sich dann um ein pflanzliches Medikament handelt. Der Prozentanteil in ätherischen Ölen sollte einen Minimalwert von 1,5 Prozent betragen. Ansonsten ist es nicht möglich, echten Lavendel als wirkungsvolles Arzneimittel zu verabreichen.

Wasserdampfdestillation steht für eine schonende Gewinnung des Lavendelöls. Dadurch gehen so gut wie keine Inhaltsstoffe verloren. Bei dieser Methode erwärmen Hersteller Lavendel mithilfe von Wasserdampf. Dadurch lösen sich ätherische Öle des Lavendels und verdampfen. Anschließend leiten sie das Gemisch in ein Kühlrohr. Somit kondensiert es erneut in einen flüssigen Aggregatzustand. Dann sammelt es sich in einem Auffangbehälter, bei dem das Öl auf der Wasseroberfläche schwimmt. Auf diese Weise findet eine einfache Abschöpfung statt.

Inhaltsstoffe von Lavendelöl

In Abhängigkeit von der jeweiligen Sorte enthält Lavendel mehr als 2.000 unterschiedliche Wirkstoffe. Allerdings haben Forscher bisher lediglich einen geringen Teil erforscht. Für deine Gesundheit spielen zwischen 300 und 400 Inhaltsstoffe eine zentrale Rolle. Sie entfalten ihre Wirkung lediglich in einer gemeinsamen Kombination.

Gewinnungsmethode, Blütenqualität, Destillationsdauer und Destillationstemperatur entscheiden darüber, welche Wirkstoffe im Lavendelöl erhalten bleiben. Weil manche Inhaltsstoffe keine Hitze vertragen, gehen sie während des Destillationsprozesses verloren. Glücklicherweise sind die ätherischen Bestandteile hitzebeständig.

Linalylazetat und Linalool sind die beiden Wirkstoffe, die Forscher bisher intensiv untersucht haben. Beide fallen in die Kategorie der Monoterpene. In deinem Organismus zeichnen sich diese durch eine hohe Bioverfügbarkeit auf. Ferner zeigen sie eine rasche Reaktion mit Fetten auf. Außerdem passieren sie mühelos deine Gehirn-Blutschranke. Deshalb entfalten die Inhaltsstoffe zügig ihre Wirkung in deinem Gehirn sowie an deinen Nerven. Gesundheitsexperten empfehlen darum die Inhalation von Lavendelöl. Linalylazetat verleiht Lavendelöl seinen charakteristischen Duft.

Wie hoch der Gehalt an Linelylzetat ist, hängt jedoch von der Höhe des jeweiligen Anbaugebietes ab. Boden, Klima und Wuchshöhe bestimmen die Gehaltshöhe dieses Inhaltsstoffes. Dieser Wirkstoff spielt in der Therapie, die eine höhere Lebensqualität ermöglicht, eine entscheidende Rolle. Weil er nicht nur deine Nerven, sondern deinen gesamten Körper beruhigt.
Der sekundäre Pflanzenstoff Terpinen-4-ol ist zudem ein wesentlicher Bestandteil. Dieser ist für den blumig-würzigem Geruch verantwortlich – der als natürliches Parfum gilt.

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Die natürliche Wirkung von Lavendelöl

Kampfer und Cineol haben die Fähigkeit, Fieber zu senken. Somit kannst du Lavendelöl, das diese Wirkstoffe enthält, nutzen, wenn du bei deinen Kindern ein stark erhöhtes Fieber senken willst. Du schadest auf diese Weise weder ihren Nieren noch ihrer Leber. Bei chemischen Medikamenten trifft das leider zu.

Lavendelöl lindert Atembeschwerden, weil Cineol in der Lunge als auch in den Nasennebenhöhlen wirkt. Zudem bekämpft es Bakterien und löst Schleim. Cineol wirkt einer Bronchienverengung entgegen. Äußerlich angewendet, punktet Lavendelöl mit seinen schmerzlindernden Eigenschaften.

Nebenwirkungen, die du kennen musst!

Obwohl Lavendelöl für eine gute Verträglichkeit steht, verursacht es Nebenwirkungen. Deine körperliche Verfassung spielt bei der Verwendung des Öls eine wichtige Rolle. Leidest du unter einer sensiblen Haut, löst Lavendelöl Hautreizungen aus. Deshalb solltest du das Öl vor der Benutzung auf einer kleinen Hautfläche testen. Falls nach 24 Stunden keine allergischen Reaktionen auftreten, kannst du Lavendelöl für deine Bedürfnisse verwenden. Hast du hingegen Haustiere, solltest du ebenfalls mit der Dosierung vorsichtig sein. Tiere haben einen starken Geruchssinn und können empfindlich auf den intensiven Lavendelduft reagieren. Deshalb solltest du ihnen die Möglichkeit bieten, das Zimmer zu verlassen.

Speik- oder Schopflavendel lösen bei einer Überdosierung Leberschäden und Krämpfe aus. Als Stillende oder Epileptikerin solltest du die Verwendung der genannten Lavendelsorten lieber meiden.

Anwendung und Verwendung von Lavendelöl

Du kannst Lavendelöl innerlich und äußerlich anwenden. Seine Anwendungsgebiete belaufen sich dank der zahlreichen Wirkungen nicht nur auf die Möglichkeiten einer Massage. Im Jahre 2008 erhielt echter Lavendel zudem die Anerkennung als Heilpflanze.

Lavendelöl zur Haut- und Haarpflege

Haut- und Nagelpilz stellen ein gesundheitlich hartnäckiges Problem dar. Meistens zeigen die teuren Arzneimittel aus der Apotheke keine Wirkung. Sie wirken nicht gegen die winzigen Sporen des Nagel- oder Hautpilzes. Deshalb breitet sich der Pilz nach der Anwendung erfolgreich erneut aus. Lavendelöl hingegen wirkt antimykotisch. Diese Wirkung haben Wissenschaftler in mehreren Studien bestätigt. Das liegt an dem Zusammenspiel der Wirkstoffe des Lavendelöls.

Berichten zufolge ist Hautpilz gegen zahlreiche Arzneimittel resistent. Bei Lavendel hingegen ist er hilflos. Trage das Öl auf die erkrankte Hautpartie oder den pilzbefallenen Nagel auf und lasse es zehn Minuten einwirken, ehe du es abwäschst.

Lavendelöl für Babys

Lavendelöl für Babys stellt ebenfalls eine Option dar. Es ist unbedenklich und sanft zu deren empfindlicher Haut. Am besten eignet sich das Öl für eine sanfte Massage der Säuglinge. Der wohltuende Duft beruhigt deren Nerven und sorgt für Entspannung. Deshalb solltest du die Abendmassage mit dem Lavendelöl als Einschlafritual vor dem Zubettgehen praktizieren.

Lavendel
Lavendelöl: echter und natürlichen Lavendel

Lavendelöl in der Schwangerschaft

Laut Hebammen ist Lavendelöl in der Schwangerschaft empfehlenswert. Es wirkt gegen Dehnungsstreifen, Juckreiz und Nabelschmerzen. Zudem beruhigt es den Körper und den Geist in dieser herausfordernden Zeit. Als Badezusatz wirkt Lavendelöl in der Schwangerschaft beruhigend und schlaffördernd. In den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft solltest du das Öl jedoch vorsichtig dosieren.

Lavendelöl bei Schlafstörungen

Lavendelöl beruhigt die Psyche. Es eignet sich für Personen, die unter einer inneren Unruhe, Angstzuständen, Depressionen und Nervosität leiden. Falls dich eines dieser Leiden heimsucht, leidest du sicherlich unter Einschlafproblemen. An dieser Stelle schafft Lavendelöl Abhilfe. Es beruhigt deine Nerven, da es eine direkte Wirkung auf dein zentrales Nervensystem ausübt. Außerdem schützt es diese vor einer Reizüberflutung. Weil das Öl starke Gefühle besänftigt, verhilft es dir ebenfalls zu einem besseren Schlaf.

Lavendelöl in der Aromatherapie

Du kannst die Vorzüge des Lavendelöls mittels einer Aromatherapie testen. Dafür benötigst du lediglich eine Duftlampe. Ferner kannst du das Öl in deinen elektrischen Diffusor geben. Daneben fungiert Lavendelöl als idealer Badezusatz. Bei Bedarf kannst du auch das Öl inhalieren. Leidest du Atembeschwerden oder einer Erkältung? – Dann befreit echter Lavendel deine Bronchien und beschleunigt den Heilungsprozess.

Lavendelöl gegen Insekten und Parasiten

Ungeziefer, wie Insekten, Spinnen, Flöhe oder Motten, sind im Haushalt lästig. Lavendel fungiert seit jeher als effektives Mittel für deren Beseitigung. Dafür gibst du zehn Tropfen in eine Sprühflasche und gibst es auf die Wandecken. Auch im Kleiderschrank kannst du das Öl verteilen. Um Mücken von dir fernzuhalten, kannst du deine Hand- und Fußgelenke mit Lavendelöl einreiben. Damit beugst du effektiv Mückenstichen vor. Gegen Flöhe, Milben und Läuse hilft Lavendelöl ebenfalls. Sie ergreifen bei diesem Duft die Flucht.

Die richtige Einnahme und Dosierung von Lavendelöl

Lavendelöl kannst du in Form von Tropfen, Tabletten, Dragées und Kapseln kaufen. Lavendeltee erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Er dient als Einschlaftee. Für den Tee benötigst du pro Tagesdosis zwischen einem und zwei Teelöffeln der getrockneten Blüten je Tasse. Falls du das Öl einnimmst, solltest du maximal zwischen einem und vier Tropfen konsumieren.

Lavendelöl selber machen

Du kannst Lavendelöl ebenfalls selbst herstellen. Dafür benötigst du ein verschließbares Glas, ein Trägeröl und Lavendelsträucher. Mandel-, Distel- oder Olivenöl dienen aufgrund ihrer Geruchsneutralität als praktische Trägeröle. In das Gefäß mischt du eine volle Hand zerriebener Lavendelblüten. Sie sollten komplett vom Öl verdeckt sein, ehe du das Gefäß verschließt. Lasse dann die Mischung über mehrere Wochen hinweg an deiner Fensterbank ziehen. Hin und wieder kannst du das Glas schütteln.

Nach vier Wochen filterst du den Inhalt, ehe du das Lavendelöl benutzt. Du kannst es für Massagen oder anderweitige äußere Anwendungen nutzen. Auch als Raumduft eignet sic das Öl. Für die innere Anwendung hingegen solltest du sicherheitshalber auf ein professionelles Lavendelöl ausweichen.

Lavendelöl Vorteile
Lavendelöl: klare Vorteile für dich und deinen Körper!

Lavendelöl kaufen – unsere Empfehlung an dich

Vor dem Kauf solltest du dir Gedanken darüber machen, wofür du das Produkte einsetzen willst. Für einen Raumduft genügt ein Öl, das sich durch eine minderwertige Qualität auszeichnet. Benötigst du das Öl hingegen für medizinische Zwecke, lohnt sich der Einsatz eines hochwertigeren Produktes – mit einem hohen Gehalt an Linalool.

Reines Lavendelöl (lavandula angustifolia) ist in unterschiedlichen Formen erhältlich. Tropfen kannst du sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden. Seit 2010 dienen die Kapseln als pflanzliches Beruhigungsmittel. Lavendelöl in Tablettenform dient ebenfalls zur Beruhigung. Es existieren jedoch Tabletten, die als Nahrungsergänzung dienen, da sie mit weiteren Nährstoffen angereichert sind. Auch getrocknete Lavendelblüten sind sehr empfehlenswert!

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Letzte Aktualisierung der Amazon-Produkte am 28.10.2020

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Hinweis: Die in diesem Dokument enthaltenen Inhalte dienen lediglich der Information und können eine ärztliche Beratung/Behandlung nicht ersetzen. Mehr informationen erhältst du in unserem Haftungsausschluss.


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