Lorbeeröl

Naturreines Lorbeeröl bewirkt seit jeher bei zahlreichen Beschwerden wahre Wunder. Es existiert in zwei unterschiedlichen Ausführungsvarianten. Die feste Form lindert Schmerzen, Muskelverspannungen und Rheuma. Das ätherische Öl wiederum bekämpft Beschwerden, die aus dem Inneren heraus stammen. Zu diesen gehört ein geschwächtes Immunsystem, eine gestresste Psyche oder ein mangelndes Selbstvertrauen. Darüber hinaus pflegt und schont Lorbeeröl effektiv die Hufen der Pferde.

Lorbeeröl
Lorbeeröl: ein hochwertiges Öl mit einer weitreichenden Wirkung

Herstellung, Kultur und Anbau von Lorbeeröl

Der Lorbeerbaum (laurus nobilis) gehört in die Rubrik der immergrünen Straucharten. Seine lateinische Bezeichnung lautet Lauraceae. Das Synonym wiederum heißt Daphnebusch. Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 20 Metern. In seiner Blütezeit zeichnen sich die Knospen durch eine hellgelbe Farbe aus, die Blätter sind ledrig und seine Beeren sind dunkel und kernig. Echter Lorbeer bevorzugen das europäische Mittelmeergebiet sowie den asiatischen Kontinent.

Seit der Antike erfreut sich der Lorbeerstrauch einer großen Beliebtheit. Insbesondere die alten Griechen und Römer gehörten zu den Völkern, die dem Lorbeerbaum magische Wirkungen zuschrieben. Laut ihnen konnte der immergrüne Strauch Tote zum Leben erwecken. Seine Bekanntheit verdankt der Baum den ledrigen Blättern. Sein Duft ähnelt dem Geruch von Eukalyptus – warm und würzig.

Das Lorbeeröl existiert in zwei unterschiedlichen Formen. Beide zeichnen sich jedoch durch eine heilende Wirkung aus. Du kannst das fette Öl, welches aus den Blättern des Baumes mittels eines Kaltpressverfahrens entsteht, erwerben. Andrerseits kannst du auch vom reinen, ätherischen Lorbeeröl Gebrauch machen. Dieses verdankt seine Existenz der Dampfdestillation.

Die ätherische Variante besticht mit ihrem aromatischen Duft. Darüber hinaus ist das ätherische Öl sehr dünnflüssig. Fettes Lorbeeröl hingegen erinnert aufgrund seiner Beschaffenheit an Butter und an Wachs. Es weist nahezu eine feste Konsistenz analog zu Kokosöl oder Ghee auf. Allerdings zeichnet es sich durch ein sattes grün aus. Das liegt an dem hohen Chlorophyllanteil. Lorbeerblätter stellen ein beliebtes Gewürz in der Küche dar. Sie verleihen Eintöpfen einen einzigartigen Geschmack. Das gilt insbesondere für Kohleintöpfe.

Darüber hinaus existieren Volksgruppen, welche Lorbeerblätter zum Räuchern und Kauen benutzen, um einen tranceähnlichen Zustand zu erreichen. Die alten Römer verbrannten Lorbeerblätter, um auf diese Weise ihren Göttern ein Opfer zu bieten. Im Mittelalter nannten die Menschen den Lorbeerstrauch auch Zauberkraut. Ferner fungierte der Lorbeerkranz als Siegeszeichen.

Hersteller benötigen für einen Liter des Lorbeeröls mittels Wasserdampfdestillation 70 Kilogramm der Blätter des Lorbeerbaums. Allerdings ist nicht bekannt, wie hoch die Menge an Lorbeerblättern für das Kaltpressverfahren sein muss, um einen Liter des Lorbeeröls zu erhalten. Dieses stellt die ältere Gewinnungsmethode dar. Es existiert eine Seife namens Aleppo. Sie entsteht aus Oliven- und Lorbeeröl. Ihre Existenz beläuft sich mittlerweile auf mehr als 1.000 Jahre. Für die Seifenherstellung verwendet die Kosmetikindustrie das kaltgepresste Lorbeeröl.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Lorbeeröl

In Bezug auf die Inhaltsstoffe existieren Unterschiede. Deine Wahl des Lorbeeröls spielt eine entscheidende Rolle. Das ätherische Öl enthält Inhaltsstoffe wie Eukalyptol, Eugeniol, Geraniol, Pinen, Sabinen, Linalool, Termineol, Eugenylacetat und Phellandren. Das kaltgepresste Lorbeeröl enthält hingegen Öl-, Palmitin-, Linol- und Laurinsäure. Chlorophyll gehört ebenfalls zu den Inhaltsstoffen des fetten Lorbeeröls. Es verleiht ihm darüber hinaus seine grüne Farbe.

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Natürliche Wirkung von Lorbeeröl

Bei den beiden Lorbeerölsorten unterscheiden sich nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch die Wirkungen. Das kaltgepresste Lorbeeröl nutzt du lediglich für äußerliche Zwecke. Du verwendest es als Salbe gegen Schmerzen oder Rheuma.

Das ätherische Lorbeeröl hingegen besticht mit anderweitigen Effekten. Es steigert dein Selbstvertrauen und fördert deine Konzentration. Des Weiteren lindert es depressive Verstimmungen. Stattdessen wirkt es harmonisierend, beruhigend und fördert deine Begeisterung. Es erhöht deinen inneren Frieden und neutralisiert zudem unangenehme Düfte. Du kannst es als Hautpflegeprodukt nutzen. Darüber hinaus punktet das ätherische Lorbeeröl mit seiner antibakteriellen und antiseptischen Wirkung. Es ist schmerzlindernd und antirheumatisch. Außerdem regt es deine Durchblutung an.

Anwendungen von Lorbeeröl

Die Bewohner des Orients schätzen seit jeher die positive Wirkung des Lorbeeröls. Es erzielt nicht nur in Bezug auf Schmerzen positive Effekte, sondern auch im Hinblick auf einen lästigen Muskelkater. Verspannungen und Muskelschmerzen heilen dank des Lorbeeröls ebenfalls schneller ab. Da das Öl deine Durchblutung anregt, kannst du es als Vorbeugungsmaßnahme gegen Muskelkater nutzen.

Falls du unter einer trockenen, unreinen Haut leidest, profitierst du von der antiseptischen und entzündungshemmenden Wirkung des Öls. Lorbeeröl punktet mit der Fähigkeit, deine Talgdrüsenfunktion zu regulieren, ohne jedoch deine Haut dadurch auszutrocknen. Aus diesem Grund fungiert Lorbeeröl als sanftes, natürliches Therapeutikum gegen Akne und Schuppenflechte. Selbstverständlich kannst du das Öl auch nutzen, wenn deine Epidermis zu einem gesunden Hauttyp gehört.

Zu den weiteren Anwendungsgebieten des Lorbeeröls gehören:

  • eine geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Krämpfe
  • Gicht
  • Husten und Bronchitis
  • schwaches Immunsystem
  • geschwollene Lymphknoten
  • Rheuma
  • Verspannungen
  • Arthritis

Aromatherapie, Bäder und Massagen

Um von den positiven Wirkungen des Lorbeeröls zu profitieren, wendest du es im Zusammenhang mit einer Inhalation, Aromatherapie, einem Bad oder einer Massage an. Der Duft beeinflusst deine Psyche in einem positiven Sinn. Falls du Kompressen oder Waschungen bevorzugst, stärkst du nicht nur dein Immunsystem, sondern reduzierst auch Muskelschmerzen. Mithilfe der genannten Methoden praktizierst du die äußere Anwendung des Lorbeeröls.

Der Vorteil bei den externen Nutzungsmethoden besteht darin, dass eine Überdosierung unwahrscheinlich ist. Dennoch solltest du das Öl sparsam anwenden. Falls du es als Massageöl nutzt, vermischst du es mit einem hautfreundlichen Trägeröl. Hierfür eignet sich Jojoba- oder Mandelöl. Bei 30 Milliliter Mandelöl benötigst du zwischen fünf oder zehn Tropfen des Lorbeeröls.

Bevorzugst du hingegen ein entspannendes Bad, kannst du den Duft des Lorbeerblätteröls pur nutzen. Auf diese Weise wirkst du Depressionen, Stimmungsschwankungen, Schmerzen, Verspannungen und Stress entgegen. Mische das Öl mit 30 Milliliter Sahne. Dadurch kommst du in den Genuss des Orients. Außerdem verbindet sich die Lorbeeröl-Sahne-Mischung besser mit dem Badewasser. 10 bis 15 Tropfen solltest du in die Sahne geben.

Wenn du das Öl als Aromatherapie nutzt, reichen zwischen sechs und acht Tropfen aus. Allerdings solltest du die maximale Dosierung nicht überschreiten. Denk daran, dass Lorbeeröl über einen großen Eugeniolanteil verfügt, der die Fähigkeit besitzt, Metall zu zersetzen oder zu schädigen. Aus diesem Grund solltest du es, stets sparsam anwenden.

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Lorbeeröl gegen geschwollene Lymphknoten

Geschwollene Lymphkonten treten in Stresssituationen, die über einen längeren Zeitraum hinweg andauern, auf. Ferner liefern sie ein Indiz für ein geschwächtes Immunsystem. An dieser Stelle kann Lorbeeröl Abhilfe schaffen. Es stärkt zum einen deine Immunabwehr, zum anderen wirkt es sich positiv auf dein Lymphsystem aus. Mische einige Tropfen des Lorbeeröls mit einem hautfreundlichen Öl (bspw. Aprikosenkernöl, Avocadoöl oder Karottenöl), ehe du es sanft in die betroffene Stelle einmassierst. Du solltest hierbei vorsichtig sein und nicht stark auf den geschwollenen Lymphknoten drücken.

Lorbeeröl für Pferde

Pferde benötigen ebenfalls eine gute und natürliche Pflege für ihre Hufe. Das kalt gepresste Lorbeeröl eignet sich dafür am besten. Es versorgt die Hornschicht ihrer Hufe mit einer ausreichenden Feuchtigkeit. Dadurch beugt es einer Austrocknung oder Verletzungen durch Brüchigkeit vor. Ferner regt auch bei einem Pferd das Öl die Durchblutung an und wirkt sich somit positiv auf das Wachstum der Hufen aus. Dank des Lorbeeröls dringen keine Flüssigkeiten in die spröden Hufen ein. Bei einer regelmäßigen Anwendung verbessert sich die Hornqualität. Außerdem kann das ätherische Lorbeeröl Pferde gegen Insekten und Mücken, welche eine Nervosität verursachen, schützen.

Lorbeeröl selber machen – so wird`s gemacht

Du kannst das hochwertige Öl selbst herstellen. Dennoch lässt sich das Ergebnis keineswegs mit den Originalerzeugnissen vergleichen. Allerdings erhältst du ein gutes Pflegeöl, welches du sowohl für dich als auch für dein Pferd verwenden kannst.

Für die Herstellung benötigst du einen Beutel mit trockenen Lorbeerblättern. Diese erwirbst du in der Gewürzabteilung. Zerkleinere die Blätter anschließend in der Küchenmaschine. Feine Stücke geben die ätherischen Öle besser frei. Fülle anschließend ein Schraubglas mit Oliven- oder Mandelöl, ehe du die zerkleinerten Lorbeerblätter hineingibst. Lasse die Mischung zwischen vier und sechs Wochen bei Zimmertemperatur ziehen. Einmal am Tag solltest du das Glas schütteln. Nach diesem Prozess filterst du das Öl und füllst es in eine dunkle Glasfalsche um.

Lorbeeröl kaufen – unsere Empfehlung an dich!

Beim Kauf des Lorbeeröls solltest du auf die Variante schauen. Das ätherische Öl bieten Verkäufer in praktischen Tropfflaschen an. Das fette Lorbeeröl hingegen ist in Dosen erhältlich, da es eine feste Konsistenz aufweist. Nimm Rücksicht auf die lateinische Deklaration. Kirschlorbeer ist toxisch. Deshalb solltest du lediglich ein Lorbeeröl erwerben, dessen Bezeichnung Laurus nobilis lautet. Achte ferner auf die Haltbarkeit und den Herkunftsnachweis.

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Letzte Aktualisierung der Amazon-Produkte am 17.04.2021

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