Orangenöl

Bio Orangenöl eignet sich für innere und äußere Anwendungszwecke. Es verlangt jedoch eine sparsame Dosierung. Auch wenn es als Pflegeöl für deine Haut dient, solltest du es mit einem anderweitigen Öl verdünnen. Darüber hinaus fungiert das Pflanzenöl als effektives Reinigungsöl gegen zahlreiche Flecken.

Kurz und knapp: alles zu Orangenöl

Vorteile

  • Wirkt stark entgiftend, antimikrobiell und entzündungshemmend.
  • Regt die Durchblutung als auch die Zellerneuerung an.
  • Stärkt dein Immunsystem.
  • Enthält Anti-Aging Effekte.
  • Kann als hochwertiges Reinigungsmittel verwendet werden.

Nachteile

  • Kann unverdünnt zu Hautreizungen führen.
  • Überdosierung kann allergische Reaktion verursachen.
BezeichnungOrangenöl
FarbeRötlich-gelb
GeruchSüßlich, Fruchtig
GeschmackBitter, Fruchtig
AnbaugebietAfrika, Asien, Europa, Nordamerika
Haltbarkeitca. 12 Monate
LagerungDunkel & lichtgeschützt
VerwendungHautpflege, Gesichtspflege, Falten, Akne, Pickel & Mitesser, Haarpflege, Magen-Darm, Durchblutungsstörungen, Depressionen, Kochen & Backen, Kalte Speisen, Desserts, Aromatherapie
NebenwirkungenBei Allergiker
Rauchpunkt-
Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren-
Komedogenität0
Preis (100 ml)40.00 €

Herstellung, Kultur und Anbau von Orangenöl

China ist das Ursprungsgebiet der Orange. Die Frucht fällt in die Kategorie der Zitruspflanzen. Ihre lateinische Bezeichnung lautet Citrus x sinensis L. Wusstest du, dass es sich bei dieser Zitrusfrucht um eine Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine handelt? – Dies ist nicht nur China, sondern auch Ostasien zu verdanken. Mittlerweile gedeiht die Pflanze in sämtlichen subtropischen Gebieten. Zu den größten europäischen Anbaugebieten der Zitrusfrucht zählen Griechenland, Italien und Spanien. Orangensaft stellt jedoch nicht das einzige Produkt der Orange dar: Orangenöl bietet dir mit seinem angenehmen Duft unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. Um das Öl herzustellen, nutzen die Produzenten die Orangenschale.

Ehe du dich für den Kauf des Orangenöls entschließt, solltest du dich im Vorfeld über die wesentlichen Unterschiede des günstigen, ätherischen Öls und des teuren Orangenblütenöls informieren. Das Letztere nennen Händler auch Neroliöl, welches sie aus den Blüten des Baumes stammt.

In den Drogeriemärkten, Reformhäusern und Onlineshops hast du die Wahl zwischen einem – Bitter-, Süß- oder Blutorangenöl. Jedes Öl erfüllt einen anderen Zweck. Zudem unterscheiden sich die Erzeugnisse hinsichtlich ihres Ursprungs und ihres Geruchs.

Reines, ätherisches Orangenöl gewinnen Hersteller mittels Kaltpressung. Sie verwenden dabei beide Sorten: das bittere Orangenöl und das süße Orangenöl. Das Erstere nennt sich Citrus aurantium, das Letztere hingegen Citrus sinensis. Die Produzenten zentrifugieren die bittere Variante. Aufgrund des unterschiedlichen Vorkommens, zeichnet sich bitteres Öl durch einen höheren Preis aus: die Frucht kommt in der Natur selten vor.

Wusstest du, dass die Herstellung des Orangenöls den Anforderungen der Nachhaltigkeit entspricht? – Die Hersteller verwenden Orangen in großen Mengen und nutzen die Schalen, welche normalerweise ein Abfallprodukt darstellen, um daraus ätherisches Orangenöl zu produzieren. Zuerst gebrauchen sie 300 Kilogramm der frischen Frucht, um daraus den beliebten Frühstückssaft zu pressen. Im Anschluss verwerten sie die Schalen: 300 Kilogramm liefern einen Liter ätherisches Öl. Mithilfe des Orangenöls holst du dir ein Stück Sonne, das aus Kalifornien, Florida, Brasilien, Sizilien oder Spanien stammt, in deine eigenen vier Wände.

Neben dem Kaltpressverfahren existiert auch die Gewinnungsmethode mithilfe einer Wasserdampfdestillation. Dieses Erzeugnis zeichnet sich jedoch keineswegs durch eine rötlich-gelbe, sondern durch eine durchsichtige Farbe aus. Da die Orange in unterschiedlichen Varianten in der Natur vorkommt, kannst du das Öl in verschiedenen Ausführungen erwerben.

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Letzte Aktualisierung der Amazon-Produkte am 4.12.2020

Die hochwertigen Inhaltsstoffe von Orangenöl

D-Limonene fungieren als Hauptbestandteil des Orangenöls. Daneben dient Vitamin C als wichtiger Inhaltsstoff der Ölzusammensetzung. Aledhyde, Geraniol, Sinensal, Linalool, Citral, Terpineol und Ester runden die Liste der Ölsubstanzen ab.

BezeichnungJe 100 Gramm
VitamineVitamin C
Mineralstoffe-

Unterschätzte Wirkung von Orangenöl

Orangenöl sorgt in der Dufttherapie für gute Laune. Das war’s. – Weit gefehlt! Ätherisches Öl aus Orangen kann wesentlich mehr, als lediglich deine Stimmung aufzuhellen. Küche, Kosmetik, Wellness und Industrie setzen auf die Wirkung des Orangenöls. Es wirkt wie ein hochwertiges Reinigungsmittel – somit ist die Schale der Orange ein nachhaltiger, umweltfreundlicher Inhaltsstoff, der die Reinigungsarbeiten erleichtert. Gegen Fette erzielt das Öl einen vorzeigbaren Reinigungseffekt. Achte jedoch darauf, das Öl niemals unverdünnt auf deiner Haut anzuwenden.

Die positive Wirkung des Orangenöls basiert auf den hochwertigen Inhaltsstoffen wie Limonen und Vitamin C. Beide Wirkstoffe haben sich in der Praxis gegen unschöne Körperdellen wie Cellulitis bewährt. Zudem fördert das Öl die Durchblutung und bekämpft sanft Durchblutungsstörungen. Sofern du unter Muskelschmerzen leidest, kannst du diese mit dem Pflanzenöl behandeln. Limonen und der damit verbundene süße Duft erhöhen dein psychisches Wohlbefinden und reduzieren gleichzeitig deinen Stresspegel. Nicht nur gegen seelische Beschwerden, sondern auch gegen physische Leiden wirkt ätherisches Öl. Die Wirkung ist desinfizierend, antibakteriell und antiviral. In der Hautpflege zeichnet sich ätherisches Öl aus der Orange ebenfalls durch eine straffende und adstringierende Wirkung aus. Zudem wirken die Inhaltsstoffe nicht nur regenerierend, sondern auch appetitanregend sowie verdauungsunterstützend.

Nebenwirkungen von Orangenöl

Sofern du ätherisches sowie reines Orangenöl unsachgemäß dosierst, wirken die Inhaltsstoffe kontraproduktiv. Allergien und Hautreizungen stellen das unerwünschte Resultat einer falschen Dosierung dar. Um Nebenwirkungen auszuschließen, solltest du ein anderweitiges Erzeugnis als Emulgator nutzen: Mandelöl oder Ylang Ylang Öl erfüllen den Zweck eines Trägeröls. Damit beugst du eventuellen Nebenwirkungen vor. Wenige Tropfen Orangenöl reichen für eine Aromatherapie aus. Eine höhere Dosis hingegen erzeugt einen unerwünschten Nebeneffekt, der sich in Form von Nasenschleimhaut-Reizungen äußert.

Die vielfältige Anwendung von Orangenöl

Süßes Orangenöl besticht mit seiner vielseitigen Anwendung. Du kannst es mit zahlreichen anderen Düften kombinieren. In Abhängigkeit von deiner gewählten Anwendung wirkt das Citrus Pflanzenöl beruhigend, anregend oder gar aphrodisierend. Ferner harmoniert der Duft der süßen Orangen wunderbar mit Vanille, Myrrhe, Jasmin, Patchouli, Zimt, Lavendel, Zitrone, Bergamotte, Limette oder Thymian.

Orangenöl für deine wohltuende Haut- und Haarpflege

Du kannst die Gesundheit deiner Haut unterstützen, sofern du eine korrekte Anwendung praktizierst. Wer wünscht sich nicht eine pralle, straffe und rosige Gesichtshaut? – Eben: jeder. Die Schale der Orangefrucht in Form eines ätherischen Öls lässt diesen Traum wahr werden. Selbst gegen Akne, Altersflecken, leichte Mimikfältchen und vergrößerte Poren wirken die Inhaltsstoffe. Der hohe Gehalt an Vitamin C verhilft deiner Gesichtshaut zu einem glatten Erscheinungsbild. Unreinheiten und Trockenheitsfältchen entstehen aufgrund eines Ernährungsmangels. Ein Orangenöl, das kaltgepresst und naturrein ist, wehrt jedoch freie Radikale ab und unterstützt die Kollagenbildung. Ferner heilen Hautschäden schneller ab. Gegen schmerzhafte Schwellungen hat sich das Pflanzenöl in der Praxis bewährt. Für die Haarpflege eignet sich das hochwertige Produkt ebenfalls. Allerdings solltest du hierfür einige Tropfen des Öls in dein Shampoo geben. Dadurch regst du effektiv und zugleich sanft die Durchblutung deiner Kopfhaut an.

Orangenöl in der Aromatherapie

Erkältung? Depression? Burn-Out-Syndrom? Überforderung? Stress? – Dagegen hilft eine Orangenöltherapie. Vitamin C hebt bekanntlich die Laune und stärkt das Immunsystem. Du kannst das Wunderöl entweder in einer Duftlampe zum Verdampfen bringen oder zwei Tropfen auf ein Taschentuch geben, um eine Trockeninhalation zu praktizieren. Auf diese Weise profitierst du von der wohltuenden und immunsystemstärkenden Wirkungsweise des Öls. Diese Art der Anwendung wirkt gegen psychische und physische Beschwerden.

Orangenöl eignet sich hervorragend zum Kochen und Backen

Fruchtig und frisch ist nicht nur die Schale der Orangen, sondern auch das Zitrusöl. Kaltgepresst, naturrein und süß sind drei weitere Eigenschaften, welche das Öl beschreiben. Die Anwendung beschränkt sich keineswegs auf eine Duft- und Inhalationstherapie. Reines Orangenöl eignet sich für die Zubereitung von Fisch- und Fleischgerichten. Gebäck und Soßen verleiht das Orangearoma einen unverwechselbaren Geschmack: frisch, süß und stimmungsaufhellend. Ein einziger Tropfen reicht aus, um dem jeweiligen Gericht, Dessert oder Getränk das Orangenaroma zu verleihen. Diese Art der Anwendung hebt nicht nur deine Laune, sie unterstützt deinen Verdauungsprozess. Außerdem regst du auf diese Weise deinen Appetit an. Achte jedoch darauf, ein Bio Produkt zu erwerben.

Orangenöl zum Putzen im Haushalt

Du kannst ein Bio Produkt auch zum Reinigen deiner Wohnung nutzen. Es zeichnet sich durch eine starke Fettlösekraft aus. Zudem duften Putzmittel mit Orangenaroma süß: Sie motivieren dich zum Saubermachen. Ein hochwertiges Bio Putzmittel löst sogar Klebstoffrückstände und Kaugummireste. Reinigungs-Orangenöl eignet sich auch in der Anwendung für das Entfernen von Bratfett, starken Schmutzflecken und Harzrückständen. Achte jedoch darauf, das Reinigungsöl nicht mit empfindlichen Flächen in Kontakt zu bringen, denn in dieser Hinsicht wirkt das Putzmittel aggressiv.

So kannst du Orangenöl selbst herstellen

Du kannst Orangenöl selbst herstellen. Hierfür steht dir die Kaltpressmethode sowie ein Alkohol- oder ein Ölauszug zur Verfügung. Für das Kaltpressverfahren kaufst du Bio Früchte, die naturrein und süß sind. Dennoch solltest du das Obst mithilfe von heißem Wasser gründlich säubern. Nach dem Trocknen reibst du die Orangenschalt mit einer Reibe ab, bis du die weiße Schicht siehst. Drücke anschließend das ätherische Öl gemeinsam mit der Feuchtigkeit durch ein Sieb aus. Filtere danach die gewonnene Flüssigkeit. Fülle sie in ein dunkles Gläschen: nach 48 Stunden trennt sich das Öl von dem Wasser. Mit einer Spritze saugst du es ab, ehe du es in ein anderes Gefäß füllst.

Die zweite Methode liefert dir ebenfalls ein Erzeugnis, das kaltgepresst und naturrein ist. Sie ist wesentlich einfacher als die vorherige Herstellungsmethode. Hierfür benötigst du Früchte aus biologischem Anbau, deren Schale du mit einem Sparschäler löst und in ein verschließbares Glas gibst. Übergieße den Inhalt entweder mit einem Trägeröl oder mit Alkohol. Lasse die Mischung drei Wochen ziehen. Vergiss nicht, das Glas täglich zu schütteln.

Orangenöl kaufen: Was du wissen musst!

Beim Kauf solltest du ein hochwertiges Produkt in Bio-Qualität bevorzugen. Schaue auf die Herkunft und achte darauf, welche Art du kaufst: bitter, süß oder Blutorange. Informiere dich ferner über die Qualität und lese nach, wofür das Öl gedacht ist: Kosmetik, Lebensmittel, Industrie oder Technik?

Hinweis: Die in diesem Dokument enthaltenen Inhalte dienen lediglich der Information und können eine ärztliche Beratung/Behandlung nicht ersetzen. Mehr informationen erhältst du in unserem Haftungsausschluss. * Links zu Bezugsquellen sind Affiliate-Links.

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